- When silence sings - Darsteller - Produktion, Stab - Technische Angaben -

 

Im Jahre 2005 erschien über die Arbeit von Aljoscha Zimmermann und seinem Ensemble der Dokumentarfilm "When silence sings". Produziert wurde der Film von der Magic Hour Creations GmbH. Regie: Irina Goldstein.

 

  When silence sings

Viele große Klassiker der Filmgeschichte sind Stummfilme. International bekannte Regisseure wie Fritz Lang, Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch, Sergei Eisenstein oder Charles Chaplin haben bis zur Erfindung des Tonfilms Ende der 1920er Jahre außergewöhnliche Filme geschaffen, die bis heute nichts an ihrer visuellen Ausdruckskraft verloren haben. Die in den letzten Jahren zu beobachtende Renaissance des Stummfilms ist Restauratoren und einer handvoll Komponisten und Musikern zu verdanken, die durch Neuvertonungen und ihre `Live´ Begleitung diesen Filmklassikern eine neue emotionale Tiefe geben.

When silence sings ist ein facettenreiches Porträt des filmbesessenen und leidenschaftlichen Künstlers Aljoscha Zimmermann, der einem ganzen Genre, dem Filmkonzert, ein neues Eigenleben zu schenken vermag, indem er aus cineastischer und musikalischer Sicht neue Wege geht. Er  ist regelmäßig umschwärmter Festivalgast in Berlin, Cannes, New York und sein Repertoire, das über 400 Werke umfaßt, hat seinen Ruf als Meister seines Faches gefestigt.

Als Aljoscha 1973 aus der Sowjetunion emigrierte, wendete er sich vornehmlich der Klassik zu, später dem Musiktheater und dem Ballett, dem Kabarett, sowie dem Chanson als auch dem Jazz. Aus diesem Amalgam an Elementen läßt er jetzt die Partituren zu Filmen entstehen. Wenn er auf dem Piano Klänge zu einer soeben noch befremdend flimmernden Leinwand zaubert, sprechen die Figuren plötzlich kristalliner als in modernen `Talkies´ in ihrer Verschwiegenheit – unmittelbar von Seele zu Seele.

When silence sings begleitet Aljoscha zu Proben und Aufführungen zu Konzertreisen nach Berlin, Mokau, Paris, wo er solo oder mit seinem Ensemble gastiert. In Berlin findet eine Weltpremiere einer musikalischen Neuvertonung des Films der Letzte Mann mit dem großen Klarinettisten Giora Feidmann statt. In Moskau begleitet er mit seinem Ensemble – in dem seine jüngere Tochter Sabrina seit Jahren als Geigerin mitwirkt -  die restaurierte Neufassung von Metropolis.   

Die Stadtbilder der Konzertreisen verbinden sich in assoziativer Montage mit Stummfilmszenen aus Filmen wie Berlin: Symphonie einer Grosstadt oder Entr´acte und vermitteln in einer Bildersymphonie die schöpferische Welt des Komponisten.

In Aljoschas Atelier in München gibt der Film Einblicke in die Kompositionsarbeit, wenn sich der Künstler dramaturgisch in die Geschichten der Klassiker einmischt und die Stummfilme durch Musik zum neuen Leben erweckt. In einer Begegnung mit dem Stummfilmexperten und Restaurator Enno Patalas, mit Aufnahmen im Tonstudio und beim Open Air Festival in Bonn entschlüsselt When silence sings, wie die Musik als Vermittlerin zwischen den stummen Bildern und dem modernen  Publikum wirkt, während ihre Klänge die Zuschauer auf eine Zeitreise entlocken.

Irina Goldstein, die Regisseurin gleichzeitig aber auch die ältere Tochter des Protagonisten, gestaltet die  filmische Begegnung mit dem Künstler bewußt aus einer persönlichen und familiären Perspektive.

 

 

  Darsteller

Aljoscha Zimmermann (Komponist und Pianist)

Hanna Zimmermann

Sabrina Zimmermann (Violine)

Markus Steiner (Percussion)

Jan Wiebe (Violoncello)

 

Mitwirkende Ehrengäste

Giora Feidmann (Klarinette)

Enno Patalas

 

  Produktion

Magic Hour Creations GmbH
Irina Goldstein
Trogerstraße 17, 81675 München tel 089.283999 fax 089.2805111

 

Stab

Irina Goldstein (Buch, Regie, Produktion, Schnitt)

Gerardo Milsztein (BVK, Kamera und Bildgestaltung)

Rainer Schamel (Ton, Schnitt)

Snezana Anastasevic (Kameraassistenz)

Aljoscha Kostomlatsky

Marion Neumann (2. Kamera)

Dieter Stürzenbecher (Oberbeleuchter)

Ralf Lassas (Licht)

Christian Weber (Grip)

Renée Liebig (Bühne)

Thomas Schmölz (Musik Studioaufnahmen)

 

 

Der Film ist eine Koproduktion von Magic Hour Creations und Transit Filmproduktion in Zusammenarbeit mit der F.W. Murnau – Stiftung und dem Bayerischen Rundfunk (Readaktion Film und Teleclub, redaktionelle Betreuung Walter Greifenstein).

 

Als Endfassung ist eine Kopie in 35mm vorgesehen
Die Gesamtlänge beträgt 94 Minuten
Produktionsjahr 2005 ©

 

 

  Technische Angaben

Vorführformat: 35 mm
Laufzeit: 94 min
Länge in m: 2823 m
Format der Vorführkopie: 1:1.66
Dolby System: SRD
Originalsprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2005
Ort der Erstaufführung: Internationaler Filmfest München, 25. Juni, 2005

 

 

 

 

www.Filmmusik-Zimmermann.com